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Die Heizkosten eindämmen

Die Heizkosten eindämmen
Ein warmes Kleid fürs Haus: Eine senkt die Heizkosten und erhöht den Wert der Immobilie – eine gute Planung und fachgerechte Ausführung vorausgesetzt.
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Ein warmes Kleid fürs Haus: Eine Wärmedämmung senkt die Heizkosten und erhöht den Wert der Immobilie – eine gute Planung und fachgerechte Ausführung vorausgesetzt.
Foto: djd/FV WDVS Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme e.V.
Energetische Sanierung rechnet sich bei einer vorausschauenden Planung

(djd/pt). Jeden zweiten Euro heizen die Bundesbürger zum Fenster heraus: Bis zu 50 Prozent der Heizkosten werden durch schlecht oder gar nicht gedämmte Gebäude sowie veraltete Fenster verschwendet, hat der Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme (FV WDVS) errechnet. Besonders betroffen sind die zahlreichen Altbauten aus den 1970er und 80er Jahren, die mit heutigen energetischen Standards nicht ansatzweise zu vergleichen sind. Erst 1977 trat die erste Wärmeschutzverordnung in Kraft, vorher wurde meist gar nichts in Sachen unternommen. Umso größer ist der Nachholbedarf heute.

rechnet sich

Doch lohnt sich eine Dämmung auch finanziell? Eine Frage, mit der sich viele Hausbesitzer beschäftigen. Verschiedene Untersuchungen, beispielsweise der Deutschen Energie-Agentur, bestätigen, dass sich eine energetische Sanierung von Einfamilienhäusern rentiert. „Voraussetzungen dafür sind eine gute Planung und eine fachgerechte Ausführung. Dann amortisiert sich der Aufwand nach zehn bis 15 Jahren – von der Wertsteigerung der Immobilie und dem Nutzen für die Umwelt ganz abgesehen“, sagt WDVS-Verbandsgeschäftsführer Dr. Wolfgang Setzler. Er empfiehlt, möglichst sinnvoll Sanierungsarbeiten miteinander zu verbinden, um Kosten zu sparen. „Wenn ohnehin die Fassade erneuert werden soll, wäre es sehr kurzsichtig, nicht bei dieser Gelegenheit auch eine Dämmung vornehmen zu lassen.“ Unter www.heizkosten-einsparen.de gibt es mehr Tipps.

Schutz vor Schimmel

Zugleich empfiehlt der Experte, bei der Auswahl der Dämmstoffe auf Qualität zu setzen. Dann stelle auch Pilzbefall keine Gefahr dar: „Hochwertige Dämmstoffe, die fachgerecht an der angebracht werden, erhöhen die Wandtemperatur und minimieren so das Risiko einer Schimmelbildung. Kalte Wandflächen und hohe Luftfeuchtigkeit im Raum sind die häufigsten Ursachen für derartige Probleme“, so Dr. Setzler weiter. Zudem darf in energetisch sanierten Gebäuden der Luftaustausch nicht zu kurz kommen – ob über ein regelmäßiges Lüften per Hand oder besser noch über eine automatische Lüftung.

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