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Energiesparen mit Weitblick

Energiesparen mit Weitblick

Clevere Rechner investieren in den Energiestandard der eigenen vier Wände und sparen so langfristig teure Energiekosten.
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Clevere Rechner investieren in den Energiestandard der eigenen vier Wände und sparen so langfristig teure Energiekosten.
Foto: djd/Paul Bauder
: Clevere stellen sich jetzt auf die Energiestandards von morgen ein

(djd/pt). Bereits für 2012 geplant, lässt die Neufassung der Energieeinsparverordnung (EnEV) noch immer auf sich warten. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Die Rahmenvorgaben der EU sind klar definiert. Bis 2019 sollen Niedrigstenergiehäuser gesetzlich verankerter Standard im Neubau werden. Das heißt, ab diesem Zeitraum errichtete Häuser sollen mindestens so viel Energie erzeugen wie sie verbrauchen. Von diesem Standard ist die aktuelle EnEV-Fassung von 2009 allerdings noch ein gutes Stück weit entfernt. Im Altbau, so der aktuelle Stand, sind keine Verschärfungen im Vergleich zur heute gültigen EnEV 2009 geplant. Mittelfristig wird aber auch hier eine Anpassung der Vorgaben nötig sein, um die hochgesteckten Umweltziele zu erreichen.

Gebäudedämmung spielt eine Schlüsselrolle bei der privaten Energiewende

Ohne Komfortverlust ist der erhöhte Standard nur zu erreichen, wenn die Gebäudehülle rundum hervorragend gedämmt wird und modernste umweltfreundliche Anlagentechnik für Heizung, warmes Wasser und Energieerzeugung und -rückgewinnung eingesetzt wird. Eine Schlüsselrolle kommt dabei der Gebäudedämmung zu. Die Formel ist ganz einfach: Je geringer die Wärmeverluste durch die Gebäudehülle, desto kleiner kann die Heizanlage ausfallen und desto weniger Wärme muss sie erzeugen.

Schlanke Hochleistungsdämmungen sparen Platz

Wie dick eine Dämmung der Gebäudehülle ausfallen muss, hängt vor allem davon ab, welchen Dämmstoff man wählt. Hochleistungsdämmstoffe aus Polyurethan-Hartschaum etwa von Bauder erreichen einen definierten U-Wert oder Wärmedurchgangskoeffizienten mit nahezu halb so dicker Schichtstärke gegenüber anderen, weniger effizienten Dämmungen wie zum Beispiel Holzfasern. Der U-Wert bezeichnet, wie viel Wärme in Watt pro Quadratmeter Fläche und je Grad Temperaturdifferenz in Kelvin (K) zwischen innen und außen durch ein Bauteil fließt. Bei der Planung eines Gebäudes haben Dämmstoffe mit niedrigem U-Wert den Vorteil, dass Dachkonstruktionen schlanker aufgebaut werden können – gerade in teuren Ballungsräumen spielt der Raumverbrauch eine wichtige Rolle. Auch in der Altbausanierung bietet die schlanke Dämmung Vorzüge, da sie die bestehende Architektur weniger verändert als dicke Dämmpakete – bei gleicher Leistung. Für lange Nutzbarkeit und sicheren Werterhalt sorgen Dämmlösungen mit System, über die es beispielsweise unter www.bauder.de weitere Informationen und einen Film gibt.

Besser bauen als es das Gesetz verlangt

Wer sich im Neubau oder bei der Modernisierung eines Altbaus an den aktuellen Vorgaben der EnEV 2009 orientiert, baut rückwärtsgewandt und muss damit rechnen, dass er schon bald einen nicht mehr zukunftssicheren Energiestandard besitzt. Auch wenn die Eckdaten der neuen EnEV nur in Umrissen erkennbar sind, eines ist sicher: Beim Energiestandard im Allgemeinen und bei der Dämmung im Besonderen steigen die Anforderungen. Bei der Planung kann man sich beispielsweise an den aktuellen Förderstandards der KfW orientieren. Ein KfW-Effizienzhaus 100 etwa entspricht genau den aktuellen EnEV-Vorgaben, ein KfW-Effizienzhaus 40 ist um 60 Prozent besser und bietet damit auch in vielen Jahren noch einen guten Standard.

Eine Investition mit langfristig sicherer Perspektive

Ein besserer Energiestandard ist nicht umsonst zu haben, doch die Investition zahlt sich mittel- bis langfristig aus. Auf der einen Seite rechnet wohl niemand mit sinkenden Energiekosten – im Gegenteil. Ein niedriger Energieverbrauch spart also auf Dauer Geld. Besonders dem Ruhestand in den eigenen vier Wänden können Hausbesitzer so entspannt entgegensehen. Denn die Belastung durch die Nebenkosten, die in unsanierten Häusern schnell zur „zweiten Miete“ auswachsen können, hält sich dann in Grenzen. Zudem erhöht eine energetische Sanierung den Wert der eigenen Immobilie, da der Energiestandard bei der Preisfindung für Verkauf oder Vermietung eine immer größere Rolle spielt.

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