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Neue Informationskampagne zum freien Wärmemarkt

Neue Informationskampagne zum freien Wärmemarkt
Der Wärmemarkt sollte nicht von den Kommunen geregelt werden. Verbraucherfreundlicher ist es, wenn Bauherren das für sie wirtschaftlichste Heizsystem selbst aussuchen können.
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Der Wärmemarkt sollte nicht von den Kommunen geregelt werden. Verbraucherfreundlicher ist es, wenn Bauherren das für sie wirtschaftlichste Heizsystem selbst aussuchen können.
Foto: djd/Allianz Freie Wärme
Verbraucher sollten Heizsysteme ohne Fremdvorschriften aussuchen können

(djd/pt). Rund 1.000 deutsche Kommunen haben nach Angaben der „Allianz Freie Wärme“ sogenannte Verbrennungsverbote für individuelle Heizsysteme ausgesprochen und Anschluss- bzw. Benutzungszwänge im Zusammenhang mit bestehenden Nah- und Fernwärmenetzen festgelegt. Dies ist vor allem für Bauherren, Hausbesitzer und Mieter, aber auch für die mittelständisch geprägte, kommunale Bauwirtschaft mit Nachteilen verbunden. Die freie Wahl des wirtschaftlichsten Heizsystems entfällt, stattdessen sind die einmal festgelegten Wärmepreise eines Energieversorgers zu zahlen.

Die „Allianz Freie Wärme“ ist ein Zusammenschluss von Initiativen, Unternehmen und Verbänden aus dem Bereich Heizen. Sie setzt sich für das Recht der Verbraucher ein, sich unabhängig für ein individuelles Heizsystem im Haus zu entscheiden. Das daraus hervorgegangene Internetportal www.freie-waerme.de bietet Hintergrundinformationen, welche Möglichkeiten man als Betroffener hat, geplanten Reglementierungen entgegenzuwirken. So sollten Verbraucher aufhorchen, wenn die eigene Kommune neue Bauleitplanverfahren, Brennstoffverordnungen oder Fernwärmesatzungen vorstellt, empfiehlt Johannes Kaindlstorfer, Sprecher der Allianz. „Hier gilt es – zum Beispiel als Bürgerinitiative oder über die politischen Parteien und insbesondere als Gemeinderat – rechtzeitig aktiv zu werden, um ganz gezielt Einfluss auf die Kommunalpolitik ausüben zu können.“

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