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Steigenden Energiepreisen ein Schnippchen schlagen

Steigenden Energiepreisen ein Schnippchen schlagen
Mit einer sowie einem Solarstromspeicher können Hausbesitzer den Großteil der benötigten Elektrizität selbst erzeugen und nutzen.
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Mit einer Photovoltaikanlage sowie einem Solarstromspeicher können Hausbesitzer den Großteil der benötigten Elektrizität selbst erzeugen und nutzen.
Foto: djd/www.volkssolar.de
Photovoltaik: Solarstromspeicher erhöhen den Anteil der Eigenversorgung

(djd/pt). Der Strom aus der Steckdose wird zunehmend zum Luxusgut: Bereits in den vergangenen Jahren sind die Energiepreise stark gestiegen, auch 2014 werden die Bürger erneut tiefer in die Tasche greifen müssen. Neben der EEG-Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energien werden auch bei den Netzentgelten und anderen Umlagen auf den Strompreis weitere Erhöhungen erwartet. Angesichts dieser Perspektiven lohnt es sich umso mehr, über eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach nachzudenken. In Verbindung mit einem Energiespeicher kann so ein Großteil des Eigenbedarfs an Elektrizität selbst erzeugt werden – eine lohnende Investition, die zudem staatlich gefördert wird.

Die Eigenverbrauchsquote erhöhen

Die leistungsstarken Batteriespeicher nehmen den Großteil des Solarstroms auf und geben ihn zeitversetzt beispielsweise am Abend wieder ab – so können Fernseher, Herd und Waschmaschine mit selbst erzeugter Energie betrieben werden, selbst wenn bereits die Dunkelheit angebrochen ist. „Je höher der Anteil des Eigenverbrauchs am erzeugten Solarstrom ist, desto mehr lohnt sich die Photovoltaikanlage auf dem Dach“, sagt Solarexperte Stefan Krüger vom Systemanbieter Volkssolar. „Mit heutigen Energiespeichern lässt sich diese Quote auf bis zu 70 Prozent steigern. Die Eigentümer machen sich somit unabhängig von künftigen Preiserhöhungen.“

Dass die Kosten für den Strom aus dem öffentlichen Netz weiter klettern werden, daran besteht unter Experten kaum ein Zweifel. „Wenn wir von einer durchschnittlichen Preissteigerung von sechs Prozent im Jahr ausgehen, liegen wir im Jahr 2020 bei einem Strompreis von über 42 Cent pro Kilowattstunde – im Vergleich zu etwa 30 Cent im Jahr 2014“, sagt Krüger weiter. Somit mache sich die Investition in einen Solarstromspeicher von selbst bezahlt – je stärker die Energiepreise steigen, umso schneller. Unter www.volkssolar.de gibt es detaillierte Informationen, auch zu staatlichen Fördermitteln.

Staatliche Förderung nutzen

Wer eine vorhandene Photovoltaikanlage um einen Energiespeicher erweitert oder ein neues Komplettsystem installieren lässt, kann dafür verschiedene Zuschüsse in Anspruch nehmen. Neben einem zinsgünstigen Darlehen der KfW-Bank aus dem Förderprogramm Nummer 275 „Speicher“ lockt zusätzlich ein Tilgungszuschuss des Bundesumweltministeriums. Für Photovoltaikanlagen, die gleichzeitig mit einem Energiespeicher errichtet werden, erhalten Hauseigentümer einen Tilgungszuschuss von bis zu 600 Euro pro installiertem Kilowatt. Wurde der Speicher als nachträgliche Aufrüstung installiert, beträgt die Geldspritze bis zu 660 Euro pro installiertem Kilowatt. Der Maximalzuschuss beträgt bei kombinierter Installation 2.000 Euro, bei Nachrüstung eines Speichers sogar 2.200 Euro je Kilowatt Anlagenleistung.

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